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Zuvor leisteten die Techniker der BMW Motorsport GmbH (bis 1993 der Firmennamevon BMW M) Großes. Die Entwickler ließen dem zukünftigen M3 nur diebesten Komponenten aus dem BMW-Rennsportteileregal zukommen:

Die Bremsanlage mit ABS samt innenbelüfteten Scheiben versprach Standhaftigkeit, das Fahrwerk wurde von Seiten der Federung und Dämpfung her konsequent für den Rennsport aufgebaut – ohne dabei an Alltagstauglichkeit einzubüßen.

Die Idee hinter dem ersten BMW M3 war es, eine Rennsportlimousine auf die Räder zu stellen, die als Straßenversion zu kaufen sein sollte.

Niemand konnte absehen, dass der M3 zu einem so großen Erfolg werden sollte – auf den Alltagsstraßen wie auch den Rennstrecken dieser Welt.

Als Homologationsmodell für den Tourenwagenrennsport rollte der BMW M3 1986 schließlich an den Start. Das Gruppe-A-Reglement bedingte, dass zur Homologation eines Fahrzeugs für den Rennsport innerhalb von zwölf Monaten mindestens 5.000 Exemplare mit Straßenzulassung des entsprechenden Modells verkauft werden mussten.

Auch das manuelle Getriebe versprühte klassisches Rennsportflair, so finden die Piloten den ersten Gang rennsporttypisch links unten.

Vom Serienfahrzeug des BMW 3er übernahm die BMW Motorsport GmbH derweil nicht viel mehr als die Türen und das Dach.

Das Herzstück des BMW M3 war ohne Zweifel sein hochentwickelter Vierzylindermotor.

Basis war der Zweiliter-Vierzylinder aus der damaligen 3er-Reihe, der allerdings komplett überarbeitet wurde. Gute Anlagen des Ursprungstriebwerks waren dessen geringes Gewicht, das hohe Drehvermögen und die Haltbarkeit.

Zur M typischen Kraftkur gehörten unter anderem die Vergrößerung des Hubraums von 2,0 auf 2,3 Liter und das Integrieren eines Vierventilkopfes. Technik, die in abgewandelter Form aus dem Supersportwagen BMW M1 bekannt war.

Die Leistungsdaten des ersten BMW M3 waren zu jener Zeit ein Benchmark und können sich heute noch sehen lassen. Der Vierzylinder erklimmt dank Rennsporttechnik genau die Marke von 200 PS – und das ohne Aufladung durch einen Turbolader oder Kompressor. Die Maximaldrehzahl liegt bei 6.750 Umdrehungen pro Minute.

Dank des schlanken Gewichts des Fahrzeugs von rund 1.200 Kilogramm erreicht der M3 Tempo 100 km/h nach nur 6,7 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 235 km/h. Mit dem für die damalige Zeit sehr fortschrittlichen, geregelten Katalysator leistet der Motor immer noch beachtliche 195 PS.

Nicht nur der Motor des M3 war eine Spezialanfertigung, auch die Karosserie glich einer Quasi-Einzelanfertigung. Vor allem drehten die Konstrukteure an der Gewichtsschraube. So wurden die Front- und Heckstoßfänger wie auch Seitenschweller, Kofferraumdeckel und der Spoiler aus Kunststoff gefertigt.

Experten fällt auf: Die C-Säule des BMW M3 läuft flacher und breiter aus als bei den Zweitürern der 3er-Serie, was die Aerodynamik verbesserte. Das alles trug dazu bei, dass der M3 schnell zum Liebling motorsportbegeisterter BMW-Enthusiasten wurde. Auch wegen des unverwechselbaren Designs, dessen markantestes Merkmal die breiteren Radkästen samt Kotflügeln und der ikonische Heckflügel sind.

Quelle des Textes: www.bmw-m.com

Der hier angebotene BMW M3 E30 wurde neu nach Deutschland ausgeliefert und überzeugt mit seiner sehr gut dokumentierten Historie. Der BMW wurde in regelmäßigen Abständen geserviced, was den sensationellen Zustand erklärt.

Der Lieferumfang beinhaltet eine Kopie der Neuwagenrechnung, die originale Betriebsanleitung, die originale Zusatzbetriebsanleitung, originale BMW Service Card, originale Auto-Radio-Anleitung sowie das originale Scheckheft.