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Wagen Nummer 6 gewinnt mit Juan-Manuel Fangio den Großen Preis von Deutschland auf dem Nürburgring am 1. August 1954 und auch den Großen Preis der Schweiz in Bern am 22. August 1954.

Es ist der einzige Nachkriegssilberpfeil in Privatbesitz.

1998 hatten wir die Chance dieses Auto zu kaufen. Es ist der einzige Mercedes-Benz Silberpfeil der Nachkriegszeit in Privatbesitz weltweit. Wir waren besessen von der Idee, diesen Rennwagen wieder fahren zu sehen. Jahrzehntelang wurde das Auto nicht bewegt und es musste also komplett zerlegt werden, um bei Benutzung 100%ige Sicherheit für Fahrer und Auto gewährleisten zu können. Gleichzeitig sollte die unberührte, originale Ausstrahlung und Substanz erhalten bleiben, d. h. keine Oberfläche durfte verändert oder lackiert werden, keine Schraube sollte ausgetauscht werden. Die Entscheidung wer diesen Job für uns machen sollte, war relativ schnell gefallen. Um unser Ziel sicher zu erreichen, mussten wir diesen Job einfach selbst erledigen und haben Jürgen Kassen und sein Team damit beauftragt. Große Unterstützung gab es von Karl Lemberger, der uns in seiner Freizeit mit seinem unglaublichen Wissen zur Seite gestanden hat. Karl Lemberger hat auch die Werkssilberpfeile von Mercedes-Benz in der Werkssammlungen jahrelang betreut und eingesetzt.

Nach 12 verrückten Monaten intensivster, leidenschaftlichster und detailversessener Arbeit in der Werkstatt war das Werk vollbracht. Die Reaktionen des Publikums an den Rennstrecken in Goodwood, beim ersten historischen Grand Prix in Monaco und in Pebble Beach in den USA waren mehr als eine Entschädigung für die vielen schlaflosen Nächte und den unermüdlichen Einsatz unserer Leute. Immer wieder werden wir von Menschen, die das Fahrzeug damals gesehen haben, angesprochen. Ein Auto, von dem die Besucher dieser Events auch heute noch immer wieder gerne erzählen. Wer es einmal erlebt hat - vergisst es nicht mehr!