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Es gab Bedarf für einen leichten, geländegängigen Kübelwagen. Um den Auftrag bewarben sich die Firmen Auto Union aus Ingolstadt, der Borgward Konzern aus Bremen und die Porsche AG aus Stuttgart.

Die Porsche AG entwickelte daraufhin den Porsche Jagdwagen Typ 597. Der Wagen wog 990 Kilogramm und wurde von einem modifizierten 1,6 Liter Porsche 356 Motor mit der neuen Motorkennung „Typ 597“ angetrieben.

Aus verschiedenen Gründen auf Seiten der staatlichen Stelle, als auch auf Seiten des Herstellers kam es nicht zum Großauftrag für Porsche. Stattdessen ging ein Auftrag für 5.000 allradangetriebene Kübelwagen an die Auto Union GmbH.

Insgesamt wurden vom Porsche Typ 597 Jagdwagen 19 Prototypen und etwa 50 Serienautos gefertigt. Damit ist dieses Porsche-Modell eines der Seltensten überhaupt.

Der hier gezeigte Porsche Jagdwagen wurde am 28.01.1958 dokumentiert an das Fernmelde-Lehr-Bataillon der Bundeswehr in Sonthofen ausgeliefert. Dort verblieb dieser Typ 597 im Einsatz bis Juni 1970. Von da an ist die Geschichte des Wagens lückenlos durch originale Zulassungspapiere dokumentiert. Von der Auslieferung bis heute war der Wagen ausschließlich in Deutschland in bekannter Sammlerhand.

Der Wagen trägt noch heute sein erstes originales Porsche Produktionstypenschild. Das originale Karmann-Karosserieschild ist ebenfalls erhalten geblieben. Der Wagen hat noch seinen ersten, matching number Motor.

Ein durchgehend dokumentierter und zweifelsfrei originaler Porsche 597 Jagdgwagen.