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Auf Grund der großen Beliebtheit und eines fehlenden ebenbürtigen Nachfolger-Automobils wurde der Typ 600 auf Einzelbestellung noch bis ins Jahr 1981 gebaut.

Am 10. Mai 1981 verließ der letzte Mercedes-Benz 600 das Werk in Sindelfingen um auf den eigenen vier Rädern in das Werksmuseum zu fahren.

Von den insgesamt 2.677 gebauten Exemplaren entschieden sich 59 Kunden für das Spitzenmodell Landaulet. 50 Arbeitstage veranschlagte die Daimler AG zu Produktionszeiten für den Bau des Typ 600 auf kurzem Radstand. Mindestens 91 Arbeitstage für das Landaulet.

Jedes Fahrzeug wurde auf Kundenwunsch individuell konfiguriert.

Der hier gezeigte Wagen wurde im Jahr 1971 an ein europäisches Staatsoberhaupt ausgeliefert. Die individuelle Konfiguration für den Kunden ist wunderbar dokumentiert in den Mercedes-Benz Archivunterlagen.

Es handelt sich hier um die besondere Ausführung Pullman Landaulet- sechstürig mit langem Verdeck, die sogenannte Präsidentenausstattung.

Die Geschichte des Autos ist von der Auslieferung bis heute komplett dokumentiert. Das Fahrzeug war 13 Jahre im Präsidentenfuhrpark und wurde mit erst 2.000 km originaler Gesamtlaufleistung von einem unserer Kunden im Jahr 1984 gekauft. Seitdem kennen und bewundern wir dieses Auto. Bis heute ist dieser Wagen erst 28.000 km gelaufen.

Es war Paul Bracq der als Leiter der Hauptgruppe „Stylistische Vorentwicklung“ bei Mercedes-Benz in Sindelfingen während der Jahre von 1957 bis 1967 das Erscheinungsbild der Mercedes Wagen jener Epoche entscheidend prägte. Er zeichnete in markanter und funktionaler Linienführung die zeitlose Form des Mercedes-Benz 600 in ihrer nachhaltigen Wertigkeit.

Die Wiederentdeckung des Mercedes-Benz 600 durch Automobil-Enthusiasten in der ganzen Welt bestätigt: Eleganz und Klasse des Mercedes-Benz 600 ist zeitlos und bis heute im Automobilbau noch nicht wieder erreicht worden. Er ist bis heute DAS Automobile-Statussymbol.