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Wilbur A. Gunn war Ingenieur und leidenschaftlicher Opernsänger. Er emigrierte Ende des 19. Jahrhunderts aus den USA nach England. Dort gründete er 1899 die Firma Lagonda und begann mit dem Bau von Motorrädern.

  • Britische Erstauslieferung
  • Werkskarosserie
  • Sehr umfangreiche Dokumentation

Im Laufe der Jahre erweiterte Lagonda das Angebot um zahlreiche Automodelle und machte sich schnell einen Namen für Exklusivität und Sportlichkeit.

Die Weltwirtschaftskrise machte auch Lagonda bis in die Mitte der 1930er Jahre schwer zu schaffen. Die Absatzzahlen waren miserabel und im Jahre 1935 stand die Firma wirtschaftlich mit dem Rücken zur Wand und zum Verkauf. Es war der Sieg beim legendären Langstreckenrennen, bei den 24 Stunden von Le Mans, der enorm half einen motivierten Käufer zu finden.

Alan P. Good erwarb das Unternehmen im Sommer 1935. Mit seinem neuen technischen Direktor, Walter Owen Bentley und dem jungen Karosseriedesigner Frank Feeley entstanden in dieser neuen Lagonda Ära aufregend schöne neue Modelle. W. O. Bentley konnte sich nach fünf Jahren bei ihm unbeliebten Arbeitgeber Rolls-Royce lösen und wieder leistungsstarke und überzeugende Motoren entwickeln.

So zählte der Lagonda V12 zu einer kleinen Gruppe von Autos, die eine Höchstgeschwindigkeit von über 100 Meilen pro Stunde erreichen konnte – für die damaligen Verhältnisse eine unglaubliche Leistung!

Das hier gezeigte Lagonda V12 Drophead Coupe wurde 1938 nach Großbritannien an H. L. Quartermaine ausgeliefert und am 30. Juli desselben Jahres zugelassen. Das Fahrzeug war laut dem Lagonda Club unter anderem bei einem Sammler in der Schweiz und in der berühmten Schlumpf Sammlung in Mühlhausen, Frankreich.

1992 importierte Jacques Harguindeguy aus Walnut Creek, Kalifornien den Lagonda V12 in die USA. 2010 wurde der Wagen dann zurück nach Großbritannien verschifft und war zuletzt Teil einer tollen Sammlung in Deutschland von einem unserer langjährigen Kunden.

Zum Lieferumfang gehört eine ausführliche Dokumentation der Historie des Fahrzeugs. Außerdem liegen uns die Lagonda–Werksauslieferungsdokumente vor, die bestätigen, dass der Lagonda mit einer Werkskarosserie ausgeliefert wurde.